Die FF Penzendorf – Daten und Infos

Feuerwehrtechnische Fakten:
Abschnitt: 1
Politischer Bezirk: Hartberg-Fürstenfeld
FuB-Nr.: 47020


Einsatzgebiet:
Fläche: 23,37 km2
Einwohner: ca. 1800
Straßen: 4 km Bundesstraße / xx km Gemeindestraßen
Betriebe: Das Industriegebiet Greinbach beherbergt neben einer großen Diskothek auch mehrere Bauunternehmen (Verkehr, Bau, Metall), Dienstleistungsbetriebe (u. A. IT-Dienstleister), eine Rennstrecke sowie mehrere Gastronomiebetriebe und einen Badesee.
Bildungseinrichtungen: In Staudach finden sich eine Schule sowie ein Kindergarten.


Kommandanten:

2012-laufend: HBI Martin Gwandner
1992-2012:       HBI Josef Semler
1969-1992:       HBI Heinz Kratzmann
1958-1969:       HBI Michael Pöltl
1945-1958:       HBI Anton Lechner
1937-1945:       HBI Josef Weisnix
1934-1937:       HBI Josef Nöhrer
1927-1934:       HBI Franz Moser
1924-1927:       HBI Josef Ellinger

Stellvertreter:       

2012-laufend: OBI Manfred Ertl
1998-2012:       OBI Gerhard Koch
1995-1998:       OBI Josef Lechner
1976-1995:       OBI Franz Labuda
1969-1976:       OBI Josef Lechner
1964-1969:       OBI Franz Lechner
1958-1964:       OBI Karl Kirchsteiger
1945-1958:       OBI Josef Nöhrer
1940-1945:       OBI Anton Lechner
1936-1940:       OBI Josef Amesbauer
1934-1936:       OBI Anton Lechner
1927-1934:       OBI Josef Nöhrer
1924-1927:       OBI Franz Moser

Die Geschichte der FF Penzendorf

Am 2. September 1923 wurde bei einem Waldfest zu Gunsten der Schule beschlossen, eine Freiwillige Feuerwehr in Penzendorf zu gründen. Am 27. Februar 1924 fand die Gründungsversammlung statt, bei der sich 30 Penzendorfer Wehr gemeldet haben. Erster Feuerwehrhauptmann wurde Josef Ellinger und Hauptmann-Stellvertreter wurde Franz Moser. Ein erster Einsatz wurde am 12. Juni 1925 durch Ausbruch eines Brandes beim Gastwirt Schieder notwendig. Am 28. Oktober 1928 erhielt die Feuerwehr von Bürgermeister Handler einen Platz für ein Rüsthaus. Begonnen wurde mit dem Bau des Rüsthauses im Mai 1926 und am 12. Juni 1927 wurde das Rüsthaus eingeweiht.

Im Jahre 1948 wurde vom Roten Kreuz Hartberg ein Fahrzeug angekauft und für die Bedürfnisse der Feuerwehr umgebaut. Bis dato wurden die Einsätze mit einer Spritzenkutsche abgearbeitet. Vier Jahre später installierte die Firma Rosenbauer die erste Sirene in Penzendorf. Eine bedeutende Anschaffung war der Ankauf eines Landrovers im Jahre 1976. Im Jahre 1974 entschloss man sich den steigenden Raumbedarf durch den Neubau eines Rüsthauses gerecht zu werden. Im Jahre 1977 konnte schließlich das neue Rüsthaus unter Kommandant HBI Kratzmann bezogen werden. Im Jahre 1980 erfolgte die Einweihung des Gemeinde- und Rüsthauses in Penzendorf. Als Patin fungierte Frau Dr. Maria Vanicek.

1990 erfolgte der Ankauf eines gebrauchten Rosenbauer Tanklöschfahrzeuges (TLF-2000) von der FF Wiener-Neustadt. Im Jahre 1997 konnte ein neues Kleinlöschfahrzeug KLF der Marke Mercedes-Benz angekauft werden, welches von der Firma EMPL in Tirol aufgebaut wurde. Somit konnte das bisherige KLF, unser Chevy Sport-Van, in ein KDO umgebaut werden. Im Jahre 2004 konnte aufgrund der steigenden Anforderungen bezüglich technischer Einsätze ein neues Rüstlöschfahrzeug 2000 der Firma Rosenbauer angekauft werden. Der Kaufpreis betrug ca. 350.000 Euro. Im Jahre 2007 konnte auch das KDO gegen ein neues MTF der Firma Rosenbauer eingetauscht werden. Somit wurde in 10 Jahren der Fuhrpark komplett erneuert. 2012 konnte zusätzlich eine neue Tragkraftspritze ins KLF verbaut werden. Ebenfalls im Jahre 2012 wurde Martin Gwandner zum neuen Kommandanten der FF Penzendorf gewählt. Er tritt somit als Nachfolger des langjährigen Kommandanten ABI a. D. Josef Semler an. Zum Stellvertreter wurde Manfred Ertl gewählt, welcher als Nachfolger von OBI Gerhard Koch fungiert.

2017 war ganz klar das ereignisreichste Jahr für die FF Penzendorf. Der Beitritt von 8 Jugendlichen, der Ankauf von neuen Atemschutzgeräten, der Ankauf einer neuen Wärmebildkamera sowie die ersten Pläne zum Rüsthausneubau fielen ins Jahr 2017. Dieses Jahr brachte auch die meisten Einsätze in der 93-jährigen Geschichte der FF Penzendorf mit sich. Nämlich ganze 36 mal rückten die Penzendorfer Florianis aus.

 

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