Ein besonderes Highlight im Jahresprogramm der Feuerwehrjugend Pöllau und Penzendorf war auch heuer wieder die 24-Stunden-Übung. Dabei verbrachten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern 24 Stunden im Rüsthaus Pöllau und wurden zu verschiedenen Übungseinsätzen alarmiert.
Erster Brandeinsatz
Der erste Einsatz führte zum Grünschnittplatz, wo ein Brand simuliert wurde. Die Jugendlichen rückten aus und führten selbstständig die Brandbekämpfung unter Atemschutz durch. Anschließend wurden die Glutnester abgelöscht. Gleichzeitig mussten mehrere ausgelöste Brandmeldeanlagen im Gewerbepark kontrolliert werden – glücklicherweise konnte dabei kein Brand festgestellt werden.
Spannender Abend und unruhige Nacht
Nach einem gemeinsamen Abendessen folgte der nächste Einsatz: ein Garagenbrand mit einer vermissten Person. In der verrauchten Garage musste die Person mithilfe von Atemschutz und Wärmebildkamera gesucht werden. Die vermisste Person wurde gefunden, war jedoch eingeklemmt und musste befreit und anschließend gerettet werden. Ein herzliches Dankeschön gilt der Familie Pichler für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes und die Versorgung.
Kurz vor Mitternacht wurden die Jugendlichen erneut alarmiert. Bei einer Fahrzeugbergung mit verletzter Person wurde die schonende Rettung der Person sowie die anschließende Bergung des Fahrzeuges geübt. Danke an die Familie Rieger für die Zurverfügungstellung des Übungsareals.
Abschluss
Um 7 Uhr folgte schließlich noch eine Türöffnung in Winzendorf, die bereits während der Anfahrt storniert wurde. Nach dem gemeinsamen Frühstück konnten die Jugendlichen die letzten Stunden noch mit Spiel und Spaß verbringen.
Während der gesamten 24 Stunden standen neben den Übungseinsätzen vor allem Kameradschaft, Teamwork und der gemeinsame Spaß im Mittelpunkt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer sowie an alle, die zum Gelingen dieser besonderen Übung beigetragen haben!
Bericht & Fotos: OFM Alexander Ebner, FF Pöllau
30.08.2026















